70 Jahre VESPA 😍 und meine Erinnerungen

Meine ♥ Wespe ♥ – Vespa PK 80 –  hat mich zuverlässig von Heilbronn über den  San Bernardino, kreuz und quer durch Ligurien/Cinque Terre,  die Toscana bis in die Marken (ital. Le Marche) gebracht und wieder zurück – damals noch mit Kupplung und vier Gängen –  1984 –  Helmpflicht gab es in Italien noch nicht 😉  

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Vor dem Palazzo Comunale – nur wo, das weiß ich nicht mehr!

Die  Strecke haben wir übrigens in zwei Wochen zurück gelegt und nur gezeltet wie ihr an den großen Koffern und dem vielen Gepäck sehen könnt. Und das mit 80 ccm und auch nur um die 80 km/h.  Es gab keine Handys, keine Navis – nur pure Abenteuerlust und die Freude am Vespafahren 💓

Bevor ich ins Schwärmen komme, machte ich jetzt einen Punkt.

 

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32 Gedanken zu “70 Jahre VESPA 😍 und meine Erinnerungen

    1. Was soll ich antworten? Über 30 Jahre ist das jetzt her, ich habe noch viele kleine Ereignisse im Kopf, Begegnungen usw., aber die Touren an sich kann ich nicht mehr im Einzelnen erinnern. Für mich sind sie Vergangenheit und trotzdem unvergesslich, denn einfach mit dem Roller los und einer Straßenkarte Richtung Genua über die Alpen, das war auch damals etwas Besonderes. Damals habe ich mir nichts notiert, nur erlebt und genossen ……. Ich blogge jetzt erst ein Jahr und habe schon über 100 Beiträge geschrieben. Was wäre, wenn ich angefangen hätte zu bloggen über meine Reisen als ich jung war. Aber viele Erinnerungen habe ich auch in meinen Fotoalben mit Notizen über Reisen – DAMALS – als es noch keine Digicam gab, kein facebook, keine Blogs, keine Handys, Navigationsgeräte und wir sind auch überall hin gekommen :-D…. Aber es gab Papierfotos und Fotoalben und darin ist alles festgehalten. Das waren noch Zeiten als man seine Negativfilme einsandte und dann Papierfotos bekam!
      War auch schön und vielleicht manchmal abenteuerlicher als heutzutage, wo es überhaupt keine Überraschungen mehr gibt, weil alle vernetzt sind und alles geteilt wird und alles schon vorher gegoogelt werden kann ….. Liebe Grüße 🔆Sigrid🔆

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      1. Ach Anette, ich bin so viel rum gekommen, habe so viele Reisen gemacht – ohne Notizen ist das schwierig -. Seit einigen Jahren führe ich ein Reisetagebuch und dann weiß ich genau, wo ich wann war und gemacht habe. Das war aber nicht immer so! Liebe Grüße aus Leipzig, wo wir jetzt grade sind. Erster Eindruck von Leipzig: Sehr beeindruckende Gebäude und Architektur, jung, lebendig, viele Studenten, alternative Szene …… Mal sehen, was uns mein Sohn noch so alles zeigt.

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    1. Mal schauen. Könnte evtl. die eine oder andere Anekdote darüber schreiben. Damals habe ich mir überhaupt nichts notiert. Ist ja nun schon 32 Jahre her und wir sind einfach unbekümmert los gefahren – ohne Plan. Zweimal sogar in zwei Jahren hintereinander. Jetzt, wo ich mich gedanklich wieder damit beschäftigte, fällt mir einiges ein, z.B. dass meine Vespa gleich in der ersten Nacht in Genua aufgebrochen wurde- Handschuhfach – und meine Handschuhe, Nierenschutz etc. geklaut wurden und wir das von oben in der Unterkunft sogar noch gesehen haben. Leider musste ich alles neu kaufen. Konnte das gar nicht glauben, dass ein Motorroller aufgebrochen wird. Meiner Liebe zu Italien hat es keinen Abbruch getan. Mein heutiger Beitrag war einfach der kultigen Vespa geschuldet, die auch mein Leben bereichert und mir wunderschöne Stunden beschert hat – damals – als ich gar nicht mehr ganz so jung war und trotzdem solche Reisen unternommen habe. Jetzt schaue ich eigentlich nur noch, was mir das Leben noch zu bieten hat! Liebe Grüße Sigrid

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      1. Stimmt! Nicht passiv warten, aber das machen wir ja nicht. Wir haben ein kleines Abenteuer geplant und für September ein WoMo gemietet. Das erste Mal überhaupt, dass wir sowas machen. Wenn uns das gefällt und wir uns auf so kleinem Raum nicht auf die Nerven gehen 😉 wollen wir demnächst mal zu einer langen Tour nach Frankreich starten an die Atlantikküste. Noch mal in die Bretagne und dort die Küste lang. Zuvor möchte ich aber noch mal umziehen – in die alte Heimat – das ist auch noch aufregend! Und dann planen wir wieder neue „Abenteuer“. schmunzel. Liebe Grüße und danke für deine motivierenden Kommentare. Sigrid

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    1. Leider nein! Irgendwann haben wir sie verkauft, dann hatten die Kinder Priorität und später hätte ich alleine damit rum fahren müssen, denn alle meine Freundinnen fahren Rad. Man braucht ja auch Platz für so einen Roller! Aber wer weiß, vielleicht leihe ich mir mal eine aus. Ich fürchte nur, das „Feeling“ wie damals in bell’Italia wird nicht dasselbe sein. LG

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  1. Hach, herrlich. Ich liebe Motorroller. Ich bin eine Zeit stets mit einem 50er Roller von Kirchhellen nach Essen zur Arbeit gefahren. Dieser fuhr aber eben auch nur 50km/h. (Ich traue mich nicht mit frisierten Dingern zu fahren, da ich stets erwischt werde). Leider waren die Ampeln nach Essen so geschaltet, dass man min. 60 fahren musste (was auf der Strecke erlaubt ist ) um eine grüne Welle zu genießen. Dadurch stand ich wirklich an jeder Ampel. 😩 Das hat mich irgendwann so genervt, dass ich im hohen Alter von 40 noch meinen Motorradführerschein gemacht habe und mir einen wirklich großen Roller zugelegt habe. Leider hatte ich irgendwann keine Unterstellmöglichkeit für den Winter mehr und habe mich von ihm getrennt. Aber im Urlaub miete ich mir ab und an stets einen und Düse los. Das ist wirklich toll!

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    1. Oh, das ist aber schön. DU verstehst mich. Ich hatte Motorroller, dann sogar ein Motorrad, aber alles verkauft als meine Jungs auf die Welt kamen und mich erst mal völlig in Beschlag nahmen. Jetzt hätte ich wieder Lust, mal auf einen Roller zu steigen. Vielleicht mache ich es bald mal. Übrigens bin ich mit meinem auch zur Arbeit gefahren – im Rock, mit schicken Schuhen. Das ist ja das Tolle an der Vespa, dass man damit in jedem Outfit fahren kann. In Rom habe ich viele im Anzug fahren sehen. Aber jetzt haben wir auch nur eine Garage, wo Auto, Räder und Heckträger reinpassen. Alles kann man halt nicht (mehr) haben. Meine 80er Vespa fuhr ja auch nur 80 km/h und wir sind aus Zeitersparnisgründen auf dem Rückweg auf die Autobahn. Wurden dort von Carabinieri gestoppt und der Autobahn verwiesen – ohne Folgen. Da hatten wir echt Glück. War aber auch echt wagemutig mit dem langsamen Roller und ich erinnere mich noch genau, dass ich damit sogar LKWs überholt habe, wenn sie 2 km/h langsamer als wir fahren. Ganz schön verrückt war ich damals.

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    1. „Knattern“ gehört zum „guten Ton“ in Italien und da ich Italien schon seit den 60er Jahren bereise, haben die mich nie gestört, im Gegenteil, in letzter Zeit würde unheimlich gerne noch mal mit einer Vespa durch die Gegend fahren. Die schwäbische Alb auf kleinen Straßen würde sich super eignen, aber natürlich nur bei italienischen Temperaturen. Grüßle

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      1. siehst du so ist einfach alles Geschmacksache und jeder hat seine wünsche und leider gehört eine Vespa nicht dazu ! Ich könnte mir eher vorstellen mit einer 1000 Kawasaki über die Alb zu düsen. Das wäre mein Geschmack ! schönen Abend noch

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      2. Ach so ist das! Aha. Na, ich könnte mir ja jederzeit wieder eine Maschine kaufen, aber was soll ich mich jetzt auf so ein Motorrad setzen. Heute schwebt mir ein WoMo vor und damit ab an die Atlantikküste! Wir haben jetzt eines gemietet für September. Mal sehen, wie das ist auf so engem Raum und ob wir da überhaupt schlafen können auf 140×193 cm. Das wird richtig lustigl Auch mit so einem Ding fahren. Wir sind jetzt schon sehr gespannt. Wenn wir das toll finden, schauen wir uns evtl. nach einem gebrauchten WoMo um. Also, darüber berichte ich dann ab Oktober, wenn wir wieder da sind.

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    2. Antwort auf deine ZWEITE Antwort: Ich habe auch einen Motorradführerschein, hatte nach der Vespa noch ca. 2 Jahre eine Yamaha, aber frag mich bloß nicht, welches Modell, wie viele PS usw. Ich weiß es nicht mehr, aber ich war viel mit ihr unterwegs im Hohenloher und Heilbronner Land. War eine herrliche Zeit. Aber ich war – auch beim Motorrad fahren – eher für „slow“. Als auf kleinen Straßen fahren und genießen. Vielleicht fahre ich ja deshalb heute so viel Rad. Wir machen wirklich viele Touren und da ist man immer „slow“ unterwegs, kann viel schauen, schnell mal anhalten, fühlt Wärme, Kälte, Wind …. und bleibt dabei noch ziemlich fit – das kannst du mir glauben! Liebe Grüße

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      1. Darf ich dir was gestehen ? ich habe gar keinen Motorradführerschein ! Mich reizen aber die wirklich „schnellen Teile“. Ist vielleicht ganz gut so denn wenn man jetzt im Frühjahr oder Sommer von den Unfällen liest dann ist doch in der Regel immer überhöhte Geschwindkeit schuld .

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    1. In Italien war ich das erste Mal mit 14 Jahren und dann eigentlich fast jedes Jahr mit der Tante, später zum Skifahren mit meinen Freunden, noch später mit meinem Freund und späteren Mann kreuz und quer – auch mit dem Auto Überhaupt habe ich Kinder ganz hintenan gestellt und wir sind viel gereist – bevor ich dann Mitte 30 beschlossen habe, doch noch eine „richtige“ Familie zu gründen.

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  2. Warum lässt du dem Schären nicht freien Lauf?😉 das ist doch Grad das Schöne, die unbändige Lust auf Reisen, Abenteuer und kindlicher Neugier….
    In den Flieger setzen oder auf einem Kreuzfahrer einchecken und in der Haltung: „MAN BRINGE MIR“ kann jeder. Aber mit dem Rolle über die Alpen und durch Italien…

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    1. Eben, wir haben das sogar zweimal gemacht. Im Jahr davor mit einem Automatik-Hondaroller und mein Freund fuhr eine Vespa. Danach entschlossen wir uns nur noch mit „Wespen“ solche Touren zu wagen. Doch ja, ich war ziemlich abenteuerlustig und wollte auch viel erleben und sehen bevor ich Kinder bekomme. Damals war ich übrigens 32 Jahre alt und hatte gerade den Motorradführerschein gemacht!
      😀 Ja, ich kenne die saublöden Tippfehler – vor allem, wenn ich auf dem Smartphone antworte. Kommt viel Mist dabei heraus. Ärgerlich 😦

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    2. Übrigens, als wir Jahre später auf der Autobahn über den Bernardino gefahren sind, haben wir immer wieder die alte Passstraße gesehen, die ja äußerst kurvenreich und schmal ist. Ich konnte gar nicht glauben, dass ich die Strecke zweimal gefahren bin – jeweils 2 Tage haben wir gebraucht bis Genua. Was wir alles während dieser Urlaube erlebt haben, kaum zu glauben. Italiener kennengelernt, zum Essen eingeladen worden, Italiener kennengelernt mit Schuhfabrik – zusammen 40 Paar Schuhe gekauft und irgendwie in den Koffern verstaut :mrgreen:, natürlich zum Sonderpreis. Wir waren überall der Hingucker mit unseren deutschen Nummernschildern. Die Leute konnten nicht glauben, dass wir so weit gefahren sind. Und wenn ich heute das Gepäck anschaue, dann ist klar, so würden wir heute keine 100 km weit kommen. Ach, jetzt schwärme ich doch. Das waren unsere abenteuerlichsten Urlaube und ich werde mich ewig dran erinnern. Damals hätte ich mal aufschreiben sollen, was wir alles erlebt haben – würde ein Buch füllen.

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