Das erste Mal …. ☺️

Experiment: Urlaub im Wohnmobil

Das wird „lustig“ 😃 Wir auf 140 x 198 cm Schlaffläche! Ausgerechnet wir, für die ein bequemes, großes Bett unverzichtbar ist.  Wie konnten wir uns nur darauf einlassen?  Aber der Mietvertrag ist unterschrieben, die Hälfte des Mietpreises längst angezahlt und jetzt müssen wir da durch, komme was wolle!

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Fotoquelle: Clever-Reisemobile.com

Wir werden uns also auf 5,99 Meter Länge und 2,05 Meter Breite irgendwie arrangieren (müssen) und vermutlich die eine oder andere Flasche guten Roten leeren, um die Nächte auf so engem Raum auszuhalten ;-D

Super sind dagegen die bequemen Sitze für Fahrer und Beifahrer, die Küche sieht ganz schnuckelig aus, dass eine Toilette vorhanden ist, finde ich persönlich wichtig. Soweit alles prima!

Gerade noch verhindern konnte mein Herzblatt meinen Vorstoß in Richtung Mini-Wohnwagen „T@b“.  Ich finde diesen Wohnwagen genial und tatsächlich ist die Schlaffläche größer als beim gemieteten Wohnmobil, nämlich 194 x 145 cm.

Knutschkugel
Fotoquelle: http://www.knaustabbert.de

Also   sehen wir jetzt erst mal dem WoMo-Experiment  gespannt und mit großer Freude entgegen. Die Knutschkugel können wir auch mal übers Wochenende ausleihen und testen.  Ich kenne Camping an sich ja schon aus meiner Jugend als die italienische Adria das Ziel war – im großen Familienzelt in den 60ern, im winzigen 2er-Zelt dagegen während unserer Motorrollertour in den 80er Jahren,   ein Mobilheim wurde auch schon mal gemietet am Ijsselmeer (alles fühlte sich klamm und feucht an)  und eine Blockhütte auf einem Campingplatz, aber noch nie war ich im Wohnmobil unterwegs.  Jetzt bin ich Rentnerin, jetzt will ich’s wissen, ob das noch was für mich/uns ist. Es muss ja beiden gefallen.  Ich würde mich total freuen, wenn’s ein richtig schönes Erlebnis und Abenteuer würde.

Im September ist es soweit.  Sinnigerweise heißt das WoMo „Jumper“ ! ‚Also werden wir damit mal eben von einem schönen zum nächsten noch schöneren Ort „hüpfen“ So ist der Plan. Aber wir haben ja überhaupt keine Ahnung, was man so als „Wohnmobilist“ alles wissen und beachten muss, was wichtig ist und was nicht, z.B. bei der Ausrüstung.  Das Gute ist:  Der Vermieter gibt uns alles mit, was wir wirklich brauchen.  Er ist der Profi und wird uns auch 1,5 Stunden lang einweisen.

Spontan schrieb ich auf:  Seil mitnehmen – nein, nicht, was ihr denkt  😇    So schlimm wird’s schon nicht kommen beim „Streit“ um den besten Platz auf unserer kleinen Matratze, das Seil – so dachte ich spontan – brauche ich um Wäsche aufhängen zu können. Nasse Handtücher zum Beispiel. Auch Schere, Gewebeband, Wäscheklammern sind schon notiert .-)  Außerdem: Eine durchsichtige große Box kaufen für meine Schuhe. Die findet notfalls während des Fahrens in der Toilette Platz.  Mein Holder meint ja, dass wir max. 3 Paar Schuhe brauchen:  1 Paar für „indoor“ – 1 Paar „outdoor“ und 1 Paar zum Ausgehen.  Na ja, da ist das letzte Wörtchen aber ganz bestimmt noch nicht gesprochen.

Ach ja, inzwischen habe ich eine Liste angelegt mit „MÜSSEN WIR MITNEHMEN“  und „KÖNNEN WIR MITNEHMEN (wenn’s noch Platz hat). Mir werden schon noch ein paar Dinge einfallen.

Die Suche im Internet, was andere Wohnmobilisten für wichtig erachten, habe ich wieder aufgegeben,  man kommt ja aus dem Lesen nicht mehr heraus.  Es gibt wahnsinnig viele Berichte und deshalb „ruht“ das erst mal. Aber ich habe gelesen, dass manche innen die Türgriffe verspannen mit einem Spanngurt – gegen Einbrecher. Da wird’s mir ja gleich ganz anders 😦  Nur nicht den Teufel an die Wand malen!

Wir wünschen uns jetzt erst Mal, dass wir uns wohl fühlen in „unserem“ Wohnmobil, denn es ist der Test für eine längere Reise, die wir nach Frankreich unternehmen wollen in den nächsten Jahren.  Im September haben wir zwei Wochen, um das auszuprobieren. Welche Richtung wir ansteuern, wird uns das Wetter diktieren.  Dank Wohnmobil können wir ja ÜBERALL hin fahren.

Noch drei Monate muss ich mich in Geduld üben!  Dann stürzen wir uns ins Abenteuer!

Über Tipps, Tricks, Erfahrungen würden wir uns wirklich sehr freuen.  Vielleicht erinnern sich die erfahrenen Wohnmobilisten ja noch, was sie beim ersten Mal  🙂  unterschätzt, vergessen oder für nicht wichtig erachtet haben und uns totalen „Anfängern“ nicht vorenthalten wollen.

Dankeschön für’s Lesen und eure Aufmerksamkeit!

Herzlichst ☼Sigrid☼

 

 


37 Gedanken zu “Das erste Mal …. ☺️

  1. Hallo Sigrid,
    das wird schon. Vielleicht die ersten beiden Nächte in Deutschland verbringen, dann merkt ihr beide gleich welche Kleinigkeiten noch fehlen. Die kann man sich dann noch bequem besorgen. Viel Spaß wünsche ich euch auf alle Fälle.

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    1. Deine vorgeschlagenen Sicherheitsmaßnahmen in der Nacht verunsichern mich schon jetzt. Fürchte ein guter Schlaf bleibt mir verwehrt. Danke trotzdem für die Tipps 😃

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      1. Hallo Sigrid, deine Sorgen und Ängste sind völlig unbegründet. Gewisse Sicherheitsmaßnahmen brauche ich nur an bestimmten Orten, aber fast nie auf Campingplätzen oder offiziellen Wohnmobilstellplätzen. Außerdem steht man da eh nicht allein 😉

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  2. Hallo Sigrid, wie ich feststelle haben wir einiges Gemeinsam. Ich bin auch 60plus.
    Wir, mein angetrauter und ich, haben einen Gutschein für zwei Wochen WoMo in den Herbstferien geschenkt bekommen. Wir hatten schon einmal einen Wohnwagen und haben in Zelten mit den Kindern Urlaub gemacht. Das war immer sehr nett. Sind nicht unerfahren im campen. Wohl aber im WoMo fahren. Nun ist leider etwas schlimmes, aber nicht aufschiebbares dazwischen gekommen. Mein Mann bekommt eine neue Aortaklappe. Nun bringen wir das erst mal gut hinter uns und dann werden wir sehn das wir uns wieder mit Urlaub befassen. Und mit WoMo. Hoffentlich geht bei euch alles glatt. Ich bin gespannt.
    LG von Ulla

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    1. Hallo Ulla,
      schön, dass du meinen Blog gefunden hast und ich wünsche euch natürlich, dass dein Mann seine OP gut übersteht und ihr bald in den geplanten WoMo Urlaub fahren könnt. Wir sind ja auch gespannt, zumal wir immer noch nicht wissen, wohin wir überhaupt wollen. Der „Osten“ reizt uns, denn es gibt dort wundervolle Landschaften und wir wollten auch mal in den Spreewald. Aber es kommt drauf an wie das Wetter im September sein wird. Sollte es schon herbstlich-regnerisch sein, werden wir den Süden ansteuern! Ideen habe ich schon wo wir hin könnten! LG Sigrid

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  3. Es klingt verlockend, überall hinfahren zu können und sich mal minimalistisch zu beschränken. Andererseits muss man natürlich immer gucken, wo man sich hinstellen darf. Wie auch immer: ich bin jetzt schon gespannt, auch wenn es noch bis September dauert.
    LG und viel Vorfreude, Ingrid

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    1. Liebe Ingrid, da gibt’s Apps und Campingführer. Da weiß man schon, wo man stehen darf. Wir müssen uns aber aucht damit vertraut machen. Bin ja schon in der Planungphase!!! Wird aufregend! LG ☼Sigrid☼

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  4. Du weißt doch, das wichtigste im Gepäck sind Geld und Mobiltelefon: Mit dem Geld kannst du jederzeit alles kaufen, was du versehentlich daheim vergessen hast und mit dem Mobiltelefon kannst du jederzeit Hilfe rufen.

    Nein, ernsthaft. Ich glaube, man arrangiert sich. Und es wäre nicht aufregend, wenn es zu gut geplant wäre 🙂

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    1. Stimmt genau. Ein wenig improvisieren und sich überraschen lassen schadet auch in unserem Alter nicht.
      Witzig ist.. dass wir am Samstag ausnahmsweise ohne Smartphones zum Walking in den Wald fuhren und wie erwerben Teufel so will – Reifenpanne 😯
      Ware ich alleine gewesen.. ich hätte irgendwo klingeln müssen, um Hilfe zu holen. Deshalb in Zukunft wieder Handy mit nehmen 😊
      Ist schon hilfreich im Notfall
      Liebe Grüße Sigrid

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  5. Ich bin sehr gespannt, was du dann erzählen wirst. Auf alle Fälle wünsche ich viel Spaß und Freude … und an die Enge werdet ihr euch bestimmt gewöhnen (das kann auch sehr schön sein😉)
    Liebe Grüße 🌹

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    1. Das stimmt! Wir haben eigentlich keine Probleme damit, aber ich breite mich gerne beim Schlafen aus und strecke alle Viere von mir. Das könnte ein kleines Problem werden, aber mal schauen. Es wird auf jeden Fall lustig in unserem mobilen Heim! Ich grüße dich auch ☼Sigrid☼

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  6. Ich kann leider mit Tipps nicht dienen da ich keinerlei Erfahrung mit Camping ect. habe. Bin aber gespannt auf die Reiseberichte wie es da so einem geht ! Kann mir aber sehr gut vorstellen, dass man das schon fast mit einem Abenteuerurlaub vergleichen kann. Man wird viel erleben und sehen was bei einem fest gebuchten Hotelurlaub nicht zu vergleichen ist. Also schon jetzt viel Spaß !

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  7. Urlaub en miniature 😉 Ich bin gespannt, wie es euch gefällt. Grundsätzlich hat so ein WoMo ja alles was man brucht- eben alles nur ein wenig beengt. Und keinesfalls die Chemie für´s PortaPotti vergessen, sonst wirds für die Nase anstrengend 😉 Wünsche Euch schon jetzt viel Spaß und einen abenteuerreichen Urlaub

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  8. … da sind ja schon gute Tipps beisammen. Für den Fahrer: ein gut sichtbar im Cockpit angebrachter Zettel mit den Abmessungen des WoMo, vor allem die Höhenangabe! Und eine kleine Checkliste griffbereit im Cockpit, die vor der Abfahrt von einem Stellplatz diszipliniert abgearbeitet wird. Darin steht z.B.: Fenster geschlossen, Dachluken geschlossen, Stromkabel eingeholt, Stützen eingefahren, Gas abgestellt, SAT-Schüssel eingefahren u.v.m.

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    1. Vielen Dank für diese Tipps. Die Abmessungen wollten wir uns auf jeden Fall griffbereit irgendwo hinlegen, aber eine kleine To-Do-Liste für andere Dinge kann auf keinen Fall schaden. Stimmt, ist ja was anderes als mit dem PkW los fahren. Schönen Abend und liebe Grüße, Sigrid

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  9. Liebe Sigrid, ich schmunzle….denn die Aufregung ist zu lesen und ich bin sehr gespannt auf eure Abenteuer. Es gibt ein Buch von Jutta Speidel, die mit ihrem Mann im Womo das 1. Mal unterwegs ist. Sehr lustig. Mir hat meine 1. Womo-Reise in einem sehr alten, langsamen Model Spass gemacht. Kabelbinder sind wertvolle Alles-Reparierer. Aber ihr habt ja ein modernes Auto😉 Liebe Grüsse Erika

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    1. Jutta Speidel ist inzwischen mit DEM Mann nicht mehr zusammen. Hoffentlich lag’s nicht am WoMo 😦
      Sie lebt weiter in München und der schöne Italiener in Rom! Ich hoffe, so weit kommt’s bei uns nicht. Liebe Grüße

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      1. Na klar! Aber wenn man so nah lebt, dann kommen die Probleme eher durch als wenn man sich in einer großen Wohnung aus dem Weg gehen kann oder jeder seinem Hobby frönen darf. Insofern ……. Liebe Grüße

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  10. Hallo Sigrid,
    vermutlich wollt ihr auch selbst kochen. Hier bieten sich Gewürzmischungen an mitzunehmen, die nehmen nicht soviel Platz weg und das Essen ist nicht so fade.
    Auch nie verkehrt: eine Packung Gummihandschuhe.
    Es grüßt
    DieReiseEule

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    1. Genau! Gummihandschuhe habe ich immer dabei bzw. Einmalhandschuhe – sogar in der Handtasche. Gewürze müssen auf jeden Fall mit. Ich koche täglich damit und eine kleine Auswahl wird schon in eine der Schubladen passen. Es gibt erstaunlich viel Stauraum und einen schönen Kühlschrank in Augenhöhe! Danke an die ReiseEule 🙂

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  11. Wir sind auch schon ganz gespannt, wie es euch gefällt! Einen Tipp hätten wir, man braucht auf Campingplätzen eine Schüssel zum spülen. In den Becken gibt es meistens keine Stopfen. LG und viel Spaß auf eurer Tour von Jule und ihren Dosenöffnern

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    1. Danke für den Tipp. Stimmt, so eine größere Plastikschüssel kann nicht schaden, denn man kann auch mal eine kleine Handwäsche darin durchführen. Wäscheklammern!!! Ja, die kommen auch gleich auf meinen Zettel zusammen mit der Schüssel. LG Sigrid

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      1. Am besten wäre , wenn die Schüssel , die Größe hätte, wie Spülbecken. Die meisten stellen, dann die Schüssel ins Becken und spülen in der Schüssel. Wir haben lange gebraucht um dies raus zu finden. 😂 LG

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  12. Ich bin ja jetzt fast so gespannt wie du, wie ihr das Abenteuer WoMo bewältigen werdet. Noch mehr gespannt bin ich auf die Berichte darüber 😉
    Ganz herzliche Grüße
    Gaby

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